

Unsere Kunden vertrauen bei wichtigen Leistungen der Daseinsvorsorge auf uns. Dabei sind die größten Erwartungen erstklassige Qualität und hohe Versorgungssicherheit. Das belegen auch die regelmäßigen Kundenbefragungen. Diesem Anspruch gerecht zu werden, ist Kern unseres operativen Geschäfts. Seit 2010 werden für Schadenshäufigkeit und Ausfallraten als wesentliche Indikatoren einheitliche Kennzahlen erhoben. Wir wollen den Umweltschutz weiter vorantreiben und gestalten entsprechend unsere Produkte und Dienstleistungen. Wir setzen auf zukunftsorientierte Angebote. Deshalb brachten die Unternehmen der Veolia Wasser-Gruppe 2010 neue Produkte für Energie aus regenerativen Quellen auf den Markt, bauten die Energieberatung aus und führten papierlose Kommunikation ein. Kundennähe ist ein weiteres Qualitätskriterium für unsere Arbeit. Gut zugängliche Kundenbüros mit nutzerfreundlichen Öffnungszeiten zeugen ebenso davon wie die Kundenmagazine unserer einzelnen Gesellschaften.
Unternehmen können mit der Auswahl von Lieferanten und Subunternehmern nach wirtschaftlichen, sozialen und umweltrelevanten Aspekten ihre Tätigkeit nachhaltig gestalten. Veolia Wasser nimmt diese Verantwortung ernst und entwickelte in den vergangenen Jahren ein computergestütztes Bewertungssystem, das bei der Auswahl von Produkten und Lieferanten Nachhaltigkeitskriterien systematisch einbezieht. Um die Lieferanten stärker für das Thema zu gewinnen, führte die Abteilung Einkauf 2009 erstmals Nachhaltigkeitsaudits bei wichtigen Partnern durch. 2010 wurde das Auditschema erweitert, neu strukturiert und um ein Zertifikat ergänzt
„Süßer See“ nahe Lutherstadt Eisleben.
Er ist der Namensgeber für den Abwasserzweckverband „Eisleben-Süßer See“ im Süden von Sachsen-Anhalt.
1996 Gründung der MIDEWA
1999 Die Veolia Wasser-Tochter OEWA steigt bei der MIDEWA mit 25,1 Prozent als Partner ein.
2003 MIDEWA und OEWA gründen die Ostthüringer Wasser und Abwasser GmbH als Partner des Zweckverbands Wasser/Abwasser Mittleres Elstertal (ZVME), zudem Beginn der technischen Betriebsführung für die Köthener Badewelt.
2004 MIDEWA übernimmt gemeinsam mit den Stadtwerken Halle die Fernwasser Sachsen-Anhalt GmbH (FSA), außerdem gewinnt sie die Ausschreibungen der Abwasserentsorgung für den AZV Westliche Mulde sowie den AZV Elbaue/Heiderand.
2007 Bäderaktivitäten sowie Dienstleistungen jeglicher Art für Kommunen, Industrie und Gewerbe werden in der MIDEWA-Tochter Infra Service Sachsen-Anhalt GmbH gebündelt. Sie erhält den Zuschlag für den Betrieb der Schwimmhalle Gräfenhainichen für 10 Jahre.
2008 Auch die Köthener Badewelt vertraut bei der Betriebsführung für 10 Jahre auf die MIDEWA.
2009 Start der Betriebsführung des Freibades Zahna
2010 Die MIDEWA ist mit 49 Prozent an der W-EG beteiligt, die Gräfenhainichen mit Wärme, Gas und Energie versorgt, außerdem übernimmt sie mit der Abwasserentsorgung für den AZV Eisleben-Süßer See und den AZV Hettstett/Mansfeld-Schlenze zwei neue Aufgaben. Am Industriestandort Leuna wird die MIDEWA mit der Grundwassersanierung beauftragt.
Die Niederlassung Mansfelder Land – Querfurter Platte betreut eines von vier Versorgungsgebieten der MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH. Auf einer Fläche von über 900 km2 versorgt sie von Eisleben aus rund 80.000 Menschen mit Trinkwasser. Die MIDEWA erhielt 2010 nicht nur für den AZV Eisleben – Süßer See, sondern auch für den AZV Hettstedt/Mansfeld-Schlenze den Auftrag zur technischen Betriebsführung der Abwasseranlagen. Das Abwasser wird in insgesamt zehn Kläranlagen mit einer Ausbaugröße für rund 120.000 Einwohner entsorgt.
Andreas Gimpel,
AZV Eisleben – Süßer See
Jährliche Stromproduktion des Klärwerks Gera durch CO-Vergärung
Die Dienstleistungen, die wir in den Bereichen Trink- und Abwasser sowie Stadtwerke und Energie erbringen, wirken sich auf die Umwelt aus. Das zertifizierte Integrierte Managementsystem der Veolia Wasser-Gruppe gewährleistet, dass bei allen Tätigkeiten die Auswirkungen auf die Umwelt erfasst, gesteuert und durch einen unabhängigen Gutachter regelmäßig überprüft werden. Identifizierten Risiken wirken wir gezielt entgegen. Auf die folgenden umweltrelevanten Aspekte legen wir einen besonderen Wert:
Nicht nur im operativen Geschäft, sondern auch in den Verwaltungsstandorten von Veolia Wasser gab es 2010 eine Reihe neuer oder weitergeführter Initiativen, um Ressourcen zu sparen. So wurden beispielsweise das digitale Dokumenten-Management-System (DMS) f für das Rechnungswesen in allen Gesellschaften eingeführt und die Möglichkeiten digitaler Kommunikation verbessert, um Dienstreisen zu vermeiden.
Die umweltfreundliche Ausgestaltung der Infrastruktur ist im Bereich Stadtwerke und Energie der entscheidende Hebel dafür, die Auswirkungen der Tätigkeit von Veolia Wasser auf die Umwelt zu verringern. Im Mittelpunkt stehen Energieeffizienz, Ressourcenschutz und der Einsatz erneuerbarer Energien bei der Strom- und Wärmeerzeugung.
Weil der Nutzungsgrad der eingesetzten Energieträger bei Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit 80-90 Prozent weit über dem konventioneller Anlagen liegt, setzen die Unternehmen der Veolia Wasser-Gruppe bei der Optimierung ihrer Anlagen seit Jahren auf diese effiziente Technologie.
Neben der Verbesserung ihrer eigenen Anlagen und Prozesse fördern die Unternehmen der Veolia Wasser-Gruppe mit umweltfreundlichen Produkten und Dienstleistungsangeboten die klimaschonende Energieversorgung ihrer Kunden in Unter-nehmen und Haushalten.
Senkung des spezifischen Stromverbrauchs in der Abwasserentsorgung
Zu den Stärken der Veolia Wasser-Gruppe zählt dank der Einbindung in das Forschungsnetzwerk der Unternehmensgruppe Veolia Environnement ein Wissensvorsprung in verschiedenen Bereichen des operativen Geschäfts, der den Kunden unmittelbar zugute kommt. Das Kompetenzzentrum Wasser Berlin (KWB) als Teil dieses Netzwerks erwies sich 2010 erneut als Dreh- und Angelpunkt der Forschungsinitiativen der Gruppe in Deutschland. Hervorzuheben sind die Forschungsprojekte OXERAM-2 und PREPARED, die 2010 starteten und an denen das KWB wesentlich beteiligt ist. Darüber hinaus beteiligen sich einzelne Gesellschaften der Gruppe an weiteren Forschungsprojekten.
Zusätzlich zur umweltfreundlichen Gestaltung von Prozessen im Unternehmen selbst setzte sich Veolia Wasser 2010 mit verschiedenen Partnern für den Umweltschutz ein. So unterstrichen wir gegenüber Beschäftigten und externen Partnern unser Anliegen, einen wirksamen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Im UN-Jahr der biologischen Vielfalt lag ein besonderer Fokus auf diesem Thema.
1994 Stadtwerke Thale übernehmen Fernwärmeversorgung von der Wohnungsgesellschaft
2007 Mit dem Einstieg von BS|ENERGY entwickeln sich die Stadtwerke Thale zum Rundumversorger für Energie
2008-2010 Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht:
2008-2009 Neue Regelungen für die Heizwerke installiert
2009 Umstellung der Heizwerke von Heizöl auf effizientere und klimaschonendere Gasversorgung
2010 Neubau von 14 Kundenstationen
2011 Zwei Blockheizkraftwerke gehen ans Netz
Ausblick 2012 Stadtwerke Thale betreiben das Gasnetz
In Asien sind bereits Millionen von Elektrorollern unterwegs, auch hierzulande zeigt sich vor allem im urbanen Bereich der Trend zu Mobilität mit Elektro-, Gas- oder Hybridantrieben. Mehr und mehr Hersteller nehmen E-Fahrzeuge in Serie, doch im Moment fehlt es noch an einem flächendeckenden E-Tankstellennetz. Dafür ist nun in Braunschweig der Anfang gemacht. Die Stadtwerke Springe beteiligen sich seit März 2011 auch an „Ladenetz“, einer Kooperation von Stadtwerken zur Förderung von E-Mobilität, die in mehreren Städten E-Tankstellen anbieten – bisher kostenlos.
59800t theoretischer CO2- Fußabdruck bei Schoellershammer Düren 2010-2030 — ohne Energieproduktion aus Abwasser
-31240t eingesparte CO2- Äquivalente durch die Erzeugung regenerativer Energie aus Abwasser im Blockheizkraftwerk 2010-2030
28560t verbleibender CO2-Fußabdruck für Bau und Betrieb der Papierfabrik 2010-2030
Ziel der Bundesregierung ist, bis 2020 den CO2-Ausstoß um 40 Prozent zu verringern sowie den Anteil erneuerbarer Energien auf 30 Prozent zu erhöhen. Industriebetriebe kommen so mit ihren BHKWs durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz und das Gesetz zur Kraft-Wärme-Kopplung in den Genuss einer Förderung. Die Veolia Wasser-Gruppe unterstützt sie mit maßgeschneiderten Lösungen und trägt dazu bei, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen.
Die Unternehmen der Veolia Wasser-Gruppe arbeiten in einem zentralen Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge in engem Kontakt mit ihren Partnern in den Kommunen und der Industrie sowie den Bürgerinnen und Bürgern. Für diese verantwortungsvolle Aufgabe sind wir auf qualifizierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Sie sind maßgeblich an unserem Erfolg beteiligt. Die Veolia Wasser-Gruppe (ohne BWB) beschäftigte per 31.12.2010 2.794 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Zahl der Einstellungen lag im Jahr 2010 mit 269 erheblich höher als im Vorjahr (218).Die Zahl der Austritte reduzierte sich von 191 auf 179 um sechs Prozent. Es gab keine betriebsbedingten Kündigungen.
Bei einem Frauenanteil an der Gesamtbelegschaft von 30 Prozent steigerte sich der Anteil der weiblichen Führungskräfte gegenüber 2009 um einen Prozentpunkt auf 24,3 Prozent. Der Altersdurchschnitt unserer Beschäftigten lag mit 42,5 Jahren nur unwesentlich höher als im Vorjahr (42,4).
Die Berufsausbildung war für Veolia Wasser 2010 ein wichtiger Schwerpunkt. Im Jahr 2010 gehörten 203 Auszubildende und Berufsakademie-Studierende zur Belegschaft. Die Ausbildungsquote blieb mit 7,3 Prozent weit über dem Branchendurchschnitt von 5,8 Prozent. Allerdings konnte das Ziel einer Ausbildungsquote von 8 Prozent in diesem Jahr nicht erreicht werden. In einigen Vertragsregionen konnten nicht genügend qualifizierte Bewerber gewonnen werden. Die Unternehmen der Gruppe reagieren darauf mit einer gezielten und intensiven Ansprache von Schülern und Eltern. Die Veolia Wasser-Gruppe bildet in zwölf Berufen aus. Neu hinzugekommen ist der Beruf des Fachangestellten für Bäderbetrieb. Veolia Wasser verbessert die Ausbildungsbedingungen kontinuierlich und ermutigt die Auszubildenden zu eigenen Initiativen.
Die Sicherheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz ist eine kontinuierliche Herausforderung. Neben den etablierten Instrumenten wie Arbeitsplatzbegehungen, regelmäßigen Unterweisungen und persönlichen Vereinbarungen erarbeiteten die Arbeitssicherheitsbeauftragten neue Methoden zur Sensibilisierung für das Thema. So fanden 2010 tätigkeitsbezogene Gefährdungsbeurteilungen auf einer einheitlichen Grundlage statt, die die interne AG Arbeitssicherheit in Abstimmung mit der Berufsgenossenschaft entwickelt hatte. Leider stieg 2010 trotz umfassender Bemühungen die Gesamtzahl der meldepflichtigen Unfälle von 42 im Jahr 2009 auf 46.
Beschäftigte in Weiterbildung 2009
47
Elektroniker
10
Fachkräfte für Wasser-
versorgungstechnik
5
Mechatroniker
17
Anlagenmechaniker
2
Rohrleitungsbauer
19
Fachkräfte für
Abwassertechnik
1
Technischer Zeichner
21
Industriekauffrauen/
-männer
1
Fachkraft für Lagerlogistik
22
Bürokauffrauen/
-männer
1
Fachangestellter für
Bäderbetrieb
33
Industriemechaniker
2.059.000 Euro
2.249.000 Euro
1.794.000 Euro
1.824.000 Euro
Förderung von Wissenschaft
und Forschung
215.000 Euro
Förderung von Projekten
durch die Veolia Stiftung
2007
198.000 Euro
2008
223.000 Euro
2009
241.000 Euro
einschließlich Aktion
"Gemeinsam sind wir Berlin"
2010
Die aktive Beteiligung an der Gestaltung eines zukunftsorientierten Lebensumfeldes gehört zu unserem Selbstverständnis. Dabei konzentriert sich Veolia Wasser auf Themen in den Bereichen Umwelt, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung von Kommunen, bei denen es Berührungspunkte zu unserem operativen Geschäft gibt. Mit vielfältigen Sponsoring-Aktivitäten unterstützen unsere Gesellschaften die nachhaltige Entwicklung in ihren Vertragsregionen.
In langfristigen Partnerschaften mit gemeinnützigen Organisationen, die weit über ein klassisches Sponsoring hinausgehen, kommen wir mit kritischen Interessengruppen ins Gespräch, bringen Fachwissen und Kontakte ein und fördern auf diese Weise das gegenseitige Kennenlernen und Vertrauen.
Nicht nur die Unternehmen der Veolia Wasser-Gruppe, auch die Beschäftigten selbst setzten sich mit ehrenamtlichem Engagement und Geldspenden für wichtige gesellschaftliche Anliegen in ihren Regionen ein und unterstützten humanitäre Hilfsaktionen.
| Thema | Ziele von 2010 | Status | Ableitung zukünftiger Nachhaltigkeitsziele |
| Qualität und Versorgungssicherheit | Wir setzen uns dafür ein, - die einheitliche Zertifizierung des IMS fortzuführen - die speziellen realen Netzverluste (Trinkwasser, Strom, Wärme) im Vergleich zu 2009 weiter zu verringern - in unserem Verantwortungsbereich die Grenzwerte der TrinkwVO einzuhalten - die Schadenshäufigkeit so niedrig wie möglich zu halten. (zu erreichen bis 2010) |
Erfolgreiche Zertifizierung. Netzverluste Trinkwasser, Strom und Wärme gesenkt. Schadenshäufigkeit so niedrig wie möglich gehalten Ziel 2010 erfüllt Anpassung des Ziels für 2011: Wir setzen uns dafür ein, - die speziellen realen Netzverluste (Trinkwasser, Strom, Wärme) im Vergleich zu 2010 weiter zu verringern - in unserem Verantwortungsbereich die TrinkwVO-Grenzwerte zu 100 % einzuhalten. |
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| Wachstum | Wir realisieren Vertragsmodelle, die den Wandel in Umwelt und Gesellschaft berücksichtigen, und gewährleisten einen kontinuierlichen
Umsatzzuwachs. (zu erreichen bis 2010) |
Effizienzsteigerungen als wesentliche Vertragselemente. Entwicklung von Lösungen für klimarelevante Fragen (hohe Grundwasserpegel, Schutz grundwasserabhängige Ökosysteme, Verringerung klimaschädlicher Emissionen) Ziel 2010 erfüllt Anpassung des Ziels für 2011: Wir streben einen kontinuierlichen Zuwachs der Wertschöpfung bei allen bestehenden und neuen Projekten an. |
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| Wir erschließen neue Dienstleistungsfelder im Infrastrukturbereich. | z.B. BS|NETZ: Bereich Lichtwellenleiter, MHWA: Vakuumentwässerung, MIDEWA: Fernwärme, Grundwassersanierung, OTWA: öffentliche Beleuchtung, OEWA: Kläranlage auf Autobahnparkplatz, Dienstleistungen in Landwirtschaftsbetrieben, SWW: Wartung von Trafostationen, Verkehrssicherung Ziel 2010 erfüllt Anpassung des Ziels für 2011: Wir erschließen neue Dienstleistungsfelder. |
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| Wir unterstützen Kommunen bei der Gründung eigener Stadtwerke. | Verifizierung der Modelle für die Neugründung von Stadtwerken und Beteiligung an Ausschreibungen Ziel 2010 erfüllt Anpassung des Ziels für 2011: Wir unterstützen Kommunen bei der Gründung eigener Stadtwerke und beim Aufbau von Ver- und Entsorgungsstrukturen unter Berücksichtigung des Wandels in Umwelt und Gesellschaft. |
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| Einkaufspolitik | Wir führen mindestens zwei Nachhaltigkeitsaudits bei den wichtigsten Lieferanten mit hohem Risikopotenzial durch. (zu erreichen bis 2010) | Veolia Wasser/OEWA: Nachhaltigkeitsaudit bei WÜRTH. Lieferantenaudits bei Partnern von BS|ENERGY und SWW Ziel 2010 erfüllt Anpassung des Ziels für 2011: Wir berücksichtigen zunehmend bei unserer Lieferantenauswahl auch die Einhaltung von Nachhaltigkeitsaspekten. Wir führen mindestens zwei Nachhaltigkeitsaudits bei den wichtigsten Lieferanten mit hohem Risikopotenzial durch. |
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| Kundenfreundlichkeit | Wir bieten papierlose Kommunikation für eine wachsende Anzahl von Kunden an. (zu erreichen bis 2012) | z.B. BS|ENERGY/BS|NETZ: Einführung Internet-Portal, SE|BS: Portal für Fachbetriebe, SWW: Prüfung von internetbasierten Leitungsauskünften für Dritte Ziel 2010 erfüllt Ziel bleibt bestehen für 2012. |
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| Wir bauen Energieberatung als Dienstleistung an allen Stadtwerkestandorten aufbauen. (zu erreichen bis 2010) | z.B. BS|ENERGY: bestehende Beratung auf Stadtwerke Springe und Pulheim ausgedehnt, SE|BS: Beratung zum Thema Abwasser im Kundenzentrum von BS|ENERGY, SWG: Energieberatung u.a. zu Photovoltaik-Anlagen und Mini-BHKW Ziel 2010 erfüllt Anpassung des Ziels für 2011: Wir bauen Energieberatung als Dienstleistung in allen Stadtwerkestandorten aus. |
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| Kundenfreundlichkeit und Innovation | Neue Ziele: Wir analysieren regelmäßig die Kundenzufriedenheit. Steigerung der Umweltfreundlichkeit für Kunden und Partner durch Angebote von z. B. nachhaltiger Energieversorgung und innovativen Produkten (zu erreichen bis 2011) Wir fördern innovative Technologien und Methoden, um für zukünftige Herausforderungen vorbereitet zu sein. | ||
| Thema | Ziele von 2010 | Status | Ableitung zukünftiger Nachhaltigkeitsziele |
| Klimaschutz und Energieeffizienz | Wir senken den spezifischen Energieverbrauch beim Betrieb eigener Anlagen im Vergleich zu 2006 um mindestens 10 v. (zu erreichen bis 2020) | Dank vielfältiger Optimierungen wurde der Gesamtenergieverbrauch gegenüber 2007 um 6,6 % (bereinigt) gesenkt. Anpassung des Ziels bis 2011: Wir senken den spezifischen Energieverbrauch beim Betrieb eigener Anlagen im Vergleich zu 2006 im Wasserbereich um 15 %, im Energiebereich um 10 %. |
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| Wir senken den spezifischen CO2 -Ausstoß im Vergleich zu 2006 um 10%. (zu erreichen bis 2020) | Seit 2006 ist der spezifische CO2 -Ausstoß auf etwagleichem Niveau geblieben. Anpassung des Ziels bis 2020: Wir senken den spezifischen CO2 -Ausstoß im Vergleich zu 2006 um 20 %. |
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| Umweltschutz | Wir initiieren im UN-Jahr der Biodiversität ein Projekt zur Förderung der Artenvielfalt an unseren Standorten. Wir führen mindestens zwei Nachhaltigkeitsaudits bei den wichtigsten Lieferanten mit hohem Risikopotenzial durch. (zu erreichen bis 2010) |
z.B. Veolia Wasser: NABU-Kooperation Havel-Renaturierung, BS|NETZ: Klassifizierung Freileitungsmaste nach Gefährdungspotenzial für Vögel, MIDEWA: Standortanalyse Artenvielfalt mit NABU, OEWA: Projekttag Artenschutz in Gewässern, SE|BS: Nistkästen in Rieselfeldern, SWW: Unterstützung Wolfscamp Ziel 2010 erfüllt Anpassung des Ziels für 2011: Wir initiieren mindestens ein Projekt zur Förderung der Artenvielfalt an all unseren Standorten. |
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| Klimaschutz, Energieeffizienz und Ressourcenschonung | Neue Ziele: Reduzierung des Fremdbezugs an Energie im Wasser- und Abwasserbereich um 15 % bis 2012 gegenüber dem Bezugsjahr 2007. Die Mobilität ist auf ein notwendiges Maß zu beschränken und moderne Kommunikationsmittel zu nutzen. Dabei ist das Konzept Carbon Footprint zu berücksichtigen, d.h. möglichst die Nutzung öffentlicher Verkehrs mittel, Videokonferenzen, bessere Terminplanung, umweltfreundliche PkW etc. (zu erreichen bis 2011) Wir steigern den Anteil der erneuerbaren Energie bei der Stromerzeugung auch im Trink- und Abwasserbereich. (zu erreichen bis 2011) |
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| Thema | Ziele von 2010 | Status | Ableitung zukünftiger Nachhaltigkeitsziele |
| Beruf und Familie | Wir untermauern Gesundheitsförderung und Familienfreundlichkeit in jeder Gesellschaft mit konkreten Maßnahmen. (zu erreichen bis 2010) |
z.B. BS|ENERGY: Gesundheitsförderungsprogramm, BS|NETZ: moderne Personaleinsatzplanung, MHWA: Anti-Stress Seminar, gleitende Arbeitszeiten, MIDEWA: Programm 40+, OTWA: Gesundheitstag, Fitnesskurse, Vortrag Gesunde Ernährung, OEWA: Arbeitssituationsanalysen, Gesundheitstage, Vereinbarung zu „Homeoffice“, Kooperation für Kita-Plätze verlängert, SE|BS: Rückenschule, Kinderferienbetreuung, SWG: Gründung Gesundheitszirkel, Einrichtung Ruheraum, SWW: Gesundheitstage Ziel 2010 erfüllt Ziel bleibt bestehen für 2011 |
|
| Personalentwicklung | Wir streben auch weiterhin eine Ausbildungsquote von 8 % und die leistungsabhängige Weiterbeschäftigung der Jungfacharbeiter an. (zu erreichen bis 2010) |
2010 betrug die Ausbildungsquote 7,3 %. Die leistungsabhängige Übernahme kann sich durch Betriebsvereinbarung von bislang sechs auf bis zu zwölf Monate verlängern. Ziel 2010 nicht erfüllt Ziel bleibt bestehen für 2011 |
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| Wir bieten jedem Beschäftigten mindestens eine bedarfsgerechte Weiterbildung pro Jahr. (zu erreichen bis 2010) | Das Ziel wurde mit durchschnittlich zwei Weiterbildungen je Mitarbeiter mehr als erfüllt. Ziel 2010 erfüllt Ziel bleibt bestehen für 2011 |
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| Wir schließen Zielvereinbarungen mit allen Beschäftigten ab. (zu erreichen bis 2012) | Der Anteil der Beschäftigten mit einer Zielvereinbarung stieg 2010 auf mehr als 85 %. Ziel 2010 nicht erfüllt Ziel wird weiterverfolgt. |
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| Arbeitsschutz | Wir senken die Zahl meldepflichtiger Arbeitsunfälle auf Null. (zu erreichen bis 2010) | Die Zahl meldepflichtiger Arbeitsunfälle stieg gegenüber 2009 um 12 %. Ziel 2010 nicht erfüllt Ziel bleibt bestehen für 2011 |
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| Anti-Korruption | Neue Ziele: Wir sensibilisieren unsere Mitarbeiter kontinuierlich zur Einhaltung unserer Anti-Korruptionsgrundsätze. |
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1 Ermittelung ab 2008 nach IFRS: incl. OEWA, AWATECH, SWG, SWW, MIDEWA, OTWA, AC, aquassist, Globalis, VSBB, BVVAG, BVAG mit BS Netz und EN|BS, KWM, SW Thale, SE|BS, MHWA, BFG N, Introtec, Citelum und 50 Prozent RVB (BWB)
2 inkl. OEWA, OEWA Storkow, OEWA Plau,OEWA Wagenfeld, MIDEWA, Infra Service Sachsen-Anhalt GmbH, OTWA, Introtec Schwarza; Ostthüringer Service und Dienstleistungs GmbH; SWG, SWW, BS|ENERGY; SE|BS; BS|Netz, MHWA, AC, VEL, SWS, SWP, Veolia Wasser GmbH
3 nachträglich angepasst durch Festlegung einer einheitlichen Definition/einer einheitlichen Berechnungsbasis
4 einschließlich Aktion „Gemeinsam sind wir Berlin“
5 Die Erhöhung der Ablauffracht ist auf die starken Niederschlagsereignisse des Jahres zurückzuführen.
* ohne KW Mehrum
1 Ermittelung ab 2008 nach IFRS: incl. OEWA, AWATECH, SWG, SWW, MIDEWA, OTWA, AC, aquassist, Globalis, VSBB, BVVAG, BVAG mit BS Netz und EN|BS, KWM, SW Thale, SE|BS, MHWA, BFG N, Introtec, Citelum und 50 Prozent RVB (BWB)
2 inkl. OEWA, OEWA Storkow, OEWA Plau,OEWA Wagenfeld, MIDEWA, Infra Service Sachsen- Anhalt GmbH, OTWA, Introtec Schwarza; Ostthüringer Service und Dienstleistungs GmbH; SWG, SWW, BS|ENERGY; SE|BS; BS|Netz, MHWA, AC, VEL, SWS, SWP, Veolia Wasser GmbH
3 nachträglich angepasst durch Festlegung einer einheitlichen Definition/einer einheitlichen Berechnungsbasis
4 einschließlich Aktion „Gemeinsam sind wir Berlin“
* ohne KW Mehrum
1 Ermittelung ab 2008 nach IFRS: incl. OEWA, AWATECH, SWG, SWW, MIDEWA, OTWA, AC, aquassist, Globalis, VSBB, BVVAG, BVAG mit BS Netz und EN|BS, KWM, SW Thale, SE|BS, MHWA, BFG N, Introtec, Citelum und 50 Prozent RVB (BWB)
2 inkl. OEWA, OEWA Storkow, OEWA Plau,OEWA Wagenfeld, MIDEWA, Infra Service Sachsen- Anhalt GmbH, OTWA, Introtec Schwarza; Ostthüringer Service und Dienstleistungs GmbH; SWG, SWW, BS|ENERGY; SE|BS; BS|Netz, MHWA, AC, VEL, SWS, SWP, Veolia Wasser GmbH
3 nachträglich angepasst durch Festlegung einer einheitlichen Definition/einer einheitlichen Berechnungsbasis
4 einschließlich Aktion „Gemeinsam sind wir Berlin“
* ohne KW Mehrum